Faulbrutinformation

Wichtiger Hinweis in Sachen Amerikanische Faulbrut:

In vielen Landkreisen befinden sich Faulbrutsperrbezirke. Vergewissern Sie sich bitte bei Ankauf oder Verkauf von Völkern, dass keine Faulbrutwarnung vorliegt. Sie können die Informationen im Tierseucheninformationssystem nachlesen.

http://tsis.fli.bund.de/Reports/Info_SO.aspx?ts=902

 

Imkerverein Hirschaid und Umgebung

Angebote des Vereins

  • Versicherungsschutz
  • Aus- und Fortbildung
  • Beratung
  • Fachvorträge
  • vereinseigener Lehrbienenstand
  • Hilfe beim Aufbau der Imkerei
  • Patenschaften
  • Starthilfe mit Bienenvolk
  • Bezug von Bienen-Medikamenten
  • Abgabe von kostenlosem Zuchtmaterial
  • Günstiger Futterbezug
  • und vieles mehr

Varroa-Wetter

Varroa im Anmarsch, also Achtung. Hier finden Sie das aktuelle Varroawetter.

Weitere Anleitungen zur Varroa Behandlung s. Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau. (u.a. Download der Broschüre "Varroa unter Kontrolle")

Kinder am Bienenstand

Der integrative Kindergarten „Mikado“ des Netzwerk e.V. Hirschaid ermöglicht seinen Kindern einen Einblick in das Leben der Honigbienen und in die Arbeit eines Imkers.

15 Kinder der Drachengruppe mit ihren Erzieherinnen besuchten einen Imker in Hirschaid. Hier konnten sie erleben, wie Bienen wohnen und arbeiten und welche Bedeutung diese für die Bestäubung von Pflanzen haben. „Wir haben keine Angst vor Bienen“ war die Antwort der Mutigen, auch wenn sie schon einmal gestochen wurden. Sicherheitshalber setzte dann aber jeder einen Imkerhut auf, bevor man die Bienenstöcke ganz aus der Nähe betrachtete.
Die Kinder haben viele Fragen und möchten gerne eine Bienenkönigin sehen. „Warum gibt es keinen Bienenkönig?“ fragt Jonas. „Männliche Bienen, die Drohnen, sind nur für die Begattung der Königin zuständig. Sie haben auch keinen Stachel und können sich nicht wehren“ antwortet der überraschte Imker. „Deshalb bestimmen auch nur die weiblichen Bienen, was in ihrem Volk abläuft!“
Am Bienenschaukasten suchen die Kinder im Bienenvolk die Königin und lernen, wie die „Bienenwohnungen“ von innen ausschauen und welche Arbeitsgeräte ein Imker so braucht. Herr Götz zeigt den Kindern, wie bei ihm altes Bienenwachs im Sonnenwachsschmelzer eingeschmolzen wird. Honigwaben werden mit einer Gabel entdeckelt und in der Schleuder wird der Honig aus den Waben geschleudert. Abschließend können die kleinen den Besucher Honig probieren und erhalten für ihre Gruppe Honig in Gläsern für ihr nächstes gemeinsames Frühstück.

Hier die Antworten auf die Fragen, die Kinder über Bienen vom Imker wissen wollten:

  • Bienen sammeln Honig, den sie aus dem Zuckersaft der Blüten, dem Nektar, herstellen.
  • Um ein Glas (500g) Honig aus Nektar zu gewinnen, müssen die Bienen rund acht Millionen Blüten besuchen. Der Weg, den sie dabei zurücklegen, entspricht einer dreimaligen Erdumkreisung.
  • Ca. 30 - 70 Pfund Honig sammelt ein Bienenvolk im Laufe eines Sommers.
  • Den Blütenstaub bürsten die Bienen an den Beinen zu „Höschen“ zusammen und tragen ihn von einer Blüte zur anderen. So sorgen sie auch für die Bestäubung der Pflanzen.
  • In jedem Bienenstaat gibt es nur eine Bienenkönigin, die bis zu 4 Jahre alt werden kann. Damit der Imker die Königin leichter findet, klebt er ihnen ein farbiges Plättchen auf den Rücken.
  • Die Königin legt in der Regel von Februar bis September viele Eier, bis zu 2000 Stück am Tag.
  • Jede Arbeitsbiene (sie lebt im Frühjahr nur wenige Wochen) fängt zuerst mit dem "Hausdienst" an. Sie baut sechseckige Waben aus Bienenwachs, das sie aus ihrem Körper presst.
  • In leere Brutzellen legt die Königin jeweils ein Ei, aus dem eine Bienenlarve schlüpft.
  • Die geschlüpften Larven werden von Arbeiterinnen gefüttert und gepflegt, bis sie erwachsen sind.
  • Die meisten Bienen in einem Volk werden Arbeiterinnen. Ein paar hundert wachsen zu Drohnen heran. Einige wenige werden in besonders große Zellen, die nach unten hängen, zu Königinnen.
  • Bevor eine neue Königin zur Welt kommt, verlässt die alte „Weisel“ den Stock und viele Bienen folgen ihr in einem Bienenschwarm.
  • Keine Bienenart greift Menschen grundlos an!

Bienen verteidigen sich mit Stechen nur, wenn sie sich selbst und ihr Bienenvolk angegriffen fühlen. Deshalb Bienen nicht hektischen davonjagen oder wild um sich schlagen, sondern sie ganz langsam „zur Seite schieben“!
Bienen sind fleißige Helfer des Menschen: Sie liefern uns Honig und sorgen dafür, dass wir reichlich Früchte ernten können, weil sie die Blüten der Pflanzen bestäuben!
(Text: B. Götz / Fotos: C. Busch)

Aktuelle Tipps

HOBOS - HOneyBee Online Studies - Online Angebot für Schüler/Lehrer, Studenten, Wissenschaftler und Imker von Prof. Tautz, Uni Würzburg.
Live Videos aus dem Bienenstock und andere interessante Erkenntnisse. Der Link loht sich.